60 Jahre
Das größte Geschenk meiner Arbeit im KJR: Thomas Strack (Für sein 60. Geburtstag )
Sie werden es nicht schwer haben, mit Thomas ins Gespräch zu kommen, denn er ist alles andere als menschenscheu, Thomas ist, ganz im Gegenteil, geradezu
süchtig nach Begegnungen. Kopfüber und mit Vergnügen stürzt er sich jederzeit in das prickelnde Abenteuer neuer Bekanntschaften - ihn braucht man nicht erst
mühsam aus seinem Schneckenhaus herbeizulocken. Daher war es für ihn kein Problem, vor etwa 20 Jahren ohne ein Wort chinesisch als Leiter einer
Touristengruppe diese durch das Land zu lotsen. Dieser Fähigkeit verdankt er, dass er in der Türkei ohne ein Wort türkisch, von vielen Menschen geachtet und
geliebt wird. In Izmir wird er auf der Straße von vielen mit
Namen begrüßt, den Familienmitgliedern bleibt nur die Frage übrig
"Wer war das?" Er geht alleine um ein schwieriges Werkzeug
zu kaufen, dessen Beschreibung Einheimischen schon schwerfällt, er
aber kommt mit dem gewünschten Werkzeug
zurück! Dieser Zustand macht die Beherrschung der Sprache
zweitrangig!
Für ihn zählt nicht das Individuum, für ihn zählt
die Menschheit im Gesamten - deshalb findet er (fast)
jeden Mitmenschen gleich interessant und gleich
bedeutend.
Ihm ist die Unterscheidung nach Rasse, Klasse,
Farbe etc. unbedeutend, bedeutender jedoch ist die
weibliche Bevölkerung. Während viele die erste
Liebe äußerlich kaum beschreiben können, kann er die
Tochter des Metzgers, wo er mit 14 Jahren das
Fleisch für seine Katze 50-grammweise gekauft hat, ganz
genau beschreiben, die eigene Katze jedoch nur
schemenhaft!
Thomas ist neugierig. Es reizt ihm alles Geheimnisvolle, Schwierige zu
ergründen! Er fasst eine Situation schnell auf, er analysiert
sie mit seinem hellwachen, anspruchsvollen Intellekt, ohne viele Wörter und
er kommt zu einer Schlussfolgerung, mit der man sich
beim ersten Blick nicht anfreunden kann, aber die Zeit beweist, dass er doch die Quintessenz der Zukunft wiedergegeben hat.
Für jedes Problem hat er eine Lösung, die man nicht immer konventionell nennen kann, genauso wie sein Wenden eines Fahrzeuges auf der breiten Straßen, "ich
habe keine Verbotsschilder gesehen". Sein immenser Optimismus erleichtert jedem das "Miteinander ....... , nach diesem Wort hat jedes Verb seine Gültigkeit
von a wie arbeiten z wie zeichnen. Wenn etwas nicht gelingt gibt es immer ein aufbauendes Wort, statt "kleingebröseltes" und "kleingeistiges". Erstaunlicherweise
gelingen vielen Anderen durch die gelebte Freiheit weitere Gestaltungsmöglichkeiten, die alle Mehr